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31.05.2010
Erster „Kuh-tastischer“ Rindertag in der Arche Warder
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Murnau-Werdenfelser Rind
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Rinder sehen und hautnah erleben – ob Deutschlands kleinste Rinderrasse, dem Hinterwälder Rind oder die beeindruckenden, weißen Englischen Parkrindern – am „ kuh-tastischen“ Rindertag am 4. Juli, der zum ersten Mal in der Arche Warder stattfindet, können Besucher diese und mehr Rinderrassen begegnen, Vorträgen lauschen, Köstlichkeiten vom Rind genießen, Milch- und Käsespezialitäten probieren oder am Rahmenprogramm „Die Milch machts“ teilnehmen.
Die große Vielfalt der Rinderrassen wird für die Besucher von Europas größtem Zentrum für seltene und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen am Rindertag hautnah erlebbar. Jeweils um 12 Uhr und 15.30 Uhr informieren Mitarbeiter der Arche Warder in einstündigen Führungen über die zahlreichen alten und gefährdeten Rinderrassen der Arche Warder. Treffpunkt ist jeweils im Streichelhof am Eingang.
Vorgestellt werden an diesem Tag auch zwei neue Zuchtbullen: Ein neuer Hinterwälder Bulle und ein Bulle der Rasse Murnau-Werdenfelser sind aus Süddeutschland in den Norden gekommen, um die Zucht in der Arche voranzubringen.
Als besonderen Gast darf Herr Claus-Peter Tordsen, Ansprechpartner für Angler Rinder der Rinderzucht Schleswig - Holstein eG, begrüßt werden, der um 15 Uhr über die "Geschichte der Angler Rinder" referieren wird. Für all diejenigen, die noch mehr erfahren möchten, sind am Nachmittag zwischen 13 Uhr und 15 Uhr weitere Vorträge mit dem Thema "Bedeutung alter Rassen in der modernen Rinderzucht" geplant.
Für den kleinen Hunger zwischendurch werden den Besucher durch die Stiftung Naturschutz n auch in diesem Jahr zahlreiche Leckerbissen rund ums Rind von den „wilden Weiden“ Schleswig-Holsteins angeboten wie Frikadellen, Bratwurst oder Salami vom Galloway. Im Parkrestaurant „Farmküche“ können die Besucher weitere Köstlichkeiten genießen.
Ein buntes Rahmenprogramm für Familien wird die Veranstaltung abrunden. „Die Milch machts“ – dieser Slogan trifft auch für die zahlreichen Angebote zu. Die kleinen Besucher können eigenständig Butter und sogar ihre eigene Eissorte herstellen, an einem Malwettbewerb teilnehmen oder mit dem Zugochsen „Lille auf Futtertour gehen.
Familien können sich gegeneinander beim Melkwettbewerb an der Holzkuh „Frida“ messen, die Familie mit der größten Melkmenge pro Minute kann tolle Preise gewinnen.
Eine weitere Vorführung wird es durch Herrn Jansen aus Molfsee geben, der den Besuchern mit einem Butterfass zeigen wird, wie die Menschen früher ohne technische Geräte Butter hergestellt haben.
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